Kennst du diese Diskussionen unter Klassenkameraden, wenn es ums Lernen geht? Die einen sagen, sie können gut auswendig lernen, die anderen lernen lieber mit praktischen Beispielen. Manche bekommen den Stoff super schnell in den Kopf, bei anderen läuft es zäh. Da ist lernen eher frustrierend. Wie ist das bei dir?

Es muss nicht heißen, dass jemand schlauer ist, wenn er besser lernt. Die Person hat vielleicht einfach die effektiveren Lernmethoden. Übung macht schließlich den Meister!

Vielleicht hast du schonmal von verschiedenen Lerntypen gehört. Diese spielen aber wissenschaftlich gar keine so große Rolle mehr. Denn keiner lernt nur auf eine einzige Weise. Es ist vielmehr die Kombination von passenden Lernmethoden wichtig für den Lernerfolg. Entscheidend ist auch die Motivation und der Spaß am Lernen. Wie bitte, Spaß? Ja genau, lernen kann Spaß machen. Weißt du noch, wie du als Kind ganz natürlich deine Umgebung erkundet hast? Welche Dinge machen dir Spaß zu lernen, auch wenn es außerhalb der Schule ist? Siehst du, lernen muss nicht nur in der Schule stattfinden. Und wenn wir verstehen, wie unser Gehirn funktioniert, können wir viel leichter lernen.

10 Tipps und Methoden für eine erfolgreiche Vorbereitung für die Klassenarbeit

Starte mit etwas Leichtem

Ein ganzer Ordner voller Lernstoff? Puh, wie soll man sich das bloß merken? Und schon fängt der Kopf an, uns zu blockieren. Es schreckt ab, überhaupt anzufangen. Unser Gehirn braucht ein kleines Warm Up, bevor es auf Touren kommt. Also mach die ersten paar Minuten etwas, das Spaß macht. Das dir leicht fällt.

Motivation – Feuer dich selbst an!

Vielleicht hast du jetzt schon etwas Motivation gefunden. Wenn nicht, ist es Zeit, deinen Lernplatz einzurichten. Schaffe dir eine Wohlfühlatmosphäre zum Lernen: Kein Handy, Musik oder Fernseher, aufgeräumter Schreibtisch, ein gemütlicher Sitzplatz.

Und dann feuer dich selbst an! Denke an das Gefühl, wenn du die Aufgaben und Klassenarbeit geschafft hast. Wie erleichtert du bist und stolz auf dich sein kannst. Setz dir kleine Ziele und belohne dich danach selbst. Zum Beispiel etwas Obst oder ein leckeres Getränk in einer kurzen Pause. Oder am Ende der Lernheit einen Film schauen, was du eben magst. Vergiss nicht, dich selbst zu loben und stolz auf dich zu sein, wenn du konzentriert gelernt hast.

Organisiere dich!

Lernstoff muss so strukturiert werden, dass du ihn in kleineren Häppchen verarbeiten kannst. Mach dir eine Plan und teile die Aufgaben in Abschnitte ein. Nach jeder Etappe bist du ein Schritt näher am Ziel! Es ist natürlich auch wichtig, rechtzeitig anzufangen. Mach dir deshalb am besten einen Kalender, um die Termine im Überblick zu haben. Du kannst sogar Apps nutzen, damit zu den Lernstart planen kannst. So musst du keine Nächte durchmachen. Du kannst viel entspannter lernen. Und dich nach jedem Schritt belohnen

Mach dir Bilder!

Unsere rechte Gehirnhälfte verarbeitet bildliches, die linke ist für Sprache und Logik zuständig. Am besten kann man lernen, wenn beide Gehirnhälften aktiv sind. Deshalb hilft es so viel, sich bildlich etwas vorzustellen, wenn man schwierige Aufgaben vor sich hat. Verknüpfe den Stoff mit Bildern. Erstelle Grafiken, Mindmaps, mal etwas bunt aus, mach Skizzen, vielleicht bastelst du sogar. Oder kannst du den Lernstoff in eine Geschichte verpacken? Hab Spaß daran, dich kreativ auszutoben. Schon bekommst du mehr Bezug zu trockenem Lernstoff.

Nimm Schwierigkeiten als Chance an!

Wenn du mit dem Gedanken „das schaffe ich sowieso nicht“ ans Lernen heran gehst, stehst du dir selbst im Weg. Solche Glaubenssätze sind echt Motivationskiller. Das Leben stellt dir immer wieder Stolpersteine in den Weg, so ist eben leider die harte Realität. Darum nimm die Herausforderung an. Zeig dir selbst, dass du über dich hinauswachsen kannst! Und dass du dich nicht feige versteckst, sondern kämpfst. Mit dieser Einstellung kann dich nicht so leicht aus der Bahn werfen, egal ob in der Schule, zuhause oder später im Leben.

Mach Pausen!

Kein Gehirn schafft es, effektiv über 5 Stunden zu lernen. Also leg immer wieder Pausen ein. Sonst löschst du das Gelernte wieder! Verlass deinen Lernplatz. Geh an die frische Luft oder mach eine Konzentrationsübung. So gibst du deinem Kopf Zeit, das Gelernte zu verfestigen. Um danach konzentriert weiter zu lernen.

Mindmapping

Schon bei der Visualisierungsmethode hast du Mindmaps kennen gelernt. Es ist eine tolle Methode, dich selbst zu strukturieren. Du kannst die eigenen Gedanken mit einbringen. Und mit Farben, Pfeilen, Kringeln die Mindmap schön bildhaft gestalten. Damit bleibt die Mindmap mit den Begriffen im Kopf. Du kannst den Stoff in den Klassenarbeiten leichter abrufen. Und es fühlt sich weniger wie lernen an.

Spaziergang durchs Haus!

Schon antike Dichter und Philosophen haben durch die sogenannte LOCI-Methode ihre Reden auswendig gelernt. Perfekt für Reihenfolgen, Namen, Formeln oder Vorgängen. Aber auch zum Vorbereiten von Referaten.

Die LOCI-Methode funktioniert ganz einfach: Du schreibst den Lernstoff auf kleine Stichwortzettel und verteilst sie dann im Haus. Jedes Stichwort klebst du auf einen markanten Gegenstand, zum Beispiel den Schrank, Stuhl, Bild oder einen Dekoartikel. Jetzt kannst du dich durchs Haus bewegen. Juhu, wie eine Schnitzeljagd! Du merkst dir das Stichwort und den Gegenstand. Dann bewegst du dich einfach so lange im Haus, bis dir die Stichworte einfallen.

Schreibe dir selbst eine sinnvolle Zusammenfassung!

Schreibe die wichtigsten Grundbegriffe heraus und verpacke den Stoff in deine eigenen Worte. Überlege dir Überschriften für jeden Abschnitt. Versuche, Fragen an die einzelnen Themen und Kapitel zu stellen. Damit stellst du sicher, dass du den Stoff auch verstanden hast.

Lerne mit den richtigen Menschen!

Mache nicht den Fehler, mit den falschen Leuten zu lernen! Lern nicht mit den Leuten, die dich eh nur runterziehen. Auch wenn es dein bester Freund/beste Freundin ist. Wenn sie dich nicht konzentriert arbeiten lassen oder jede Motivation rauben, hilft das keinem. Oder noch schlimmer, sie verwirren dich und du zweifelst an deinem eigenen Wissen. Du kannst nur erfolgreich lernen, wenn es mit den richtigen Menschen ist. Überlege dir gut, mit wem das gut funktioniert. Es ist eine wichtige Zeit. Wenn du also lieber alleine lernst, ist das auch in Ordnung.

Fazit

Jetzt hast du einige Lerntipps bekommen, mit denen du dich gut auf Tests vorbereiten kannst. Wichtig ist, dass du dich jetzt selbst nicht überforderst. Setze nicht alles auf einmal um. Picke dir einen Punkt heraus. Probiere aus, wie das für dich funktioniert. Schritt für Schritt kannst du deinen Lernprozess verbessern. Und so lernst du mit Erfolg.

Wie haben dir diese Tipps gefallen? Konntest du etwas Neues lernen? Oder hast du sogar noch einen weiteren heißen Lerntipp? Dann schreib uns!

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